Donnerstag, 3. August 2017

Ein Besuch in Old Warden

Im Sommer 2010 hatte ich das Glück, die Shuttleworth Collection am Old Warden Aerodrom besuchen zu können. Hier werden die ältesten Flugzeuge Englands, meistenteils flugfähig, erhalten. Eine fantastische Sammlung!










Freitag, 24. Januar 2014

18. -19. Juli 1914: Gustav Tweer fliegt in Hamburg. Der letzte Flugtag vor dem Krieg, Tweer ist der wagemutigste aller (deutschen) "Sturz & Schleifenflieger":

Diese drei Bilder wurden im Januar 2014, also 100 Jahre später bei Ebay versteigert.
Ich konnte sie leider nicht erwerben, aber durch diese Aufnahmen konnte ich andere Bilder die scheinbar der selben Serie angehören zuordnen.

Tweer fliegt eine Bleriot XI mit 50PS GnomeUmlaufmotor.




Donnerstag, 22. September 2011

Walter Cüppers, der "Sturz- und Schleifenflieger"......

Vor einigen Tagen habe ich in einem Online Auktionshaus 2 Karten von Walter Cüppers ersteigert. Dieser gebürtige Aachener hat am 07 März 1914 sein FAI Flugzeugführerzeugnis Nr.691 auf einem Eindecker bei Grade in Bork in der Mark abgelegt.Er war einer von drei verbürgten Piloten des Grade Eindeckers für "Sturz und Schleifenflüge". Vor Ihm hat Gustav Tweer (Alter Adler Nr. 180) Kunstflugfiguren mit dieser Maschine ausgeführt. Über den dritten im Bunde werde ich demnächst berichten...


Ich würde mich sehr über Informationen darüber freuen, wo und wann (zwischen April und August 1914?) die Bilder vor der grossen ?Produktionshalle? aufgenommen wurden. Vielleicht erkennt ja jemand den Flugplatz?

Mittwoch, 31. August 2011

Neues von Fritz Wittekind...



Tja, wenn man sich mit einer Person beschäftigt oder ein Buch im Internet sucht kommt man auch manchmal zu spät: Dieses Buch wurde vor wenigen Tagen bei Ebay versteigert, Glückwunsch dem Ersteigerer! Aber einen habe ich noch: Fritz Wittekind hat einen Aufsatz über die Entwicklung der Flugmotoren in Ernst Jüngers Essay "Luftfahrt ist Not" geschrieben, da will ich doch mal schauen...



Freitag, 29. Juli 2011

Flugverkehr Anfang der 20er Jahre

Wenn man heutzutage in ein Verkehrsfugzeug steigt, hat das ganze sehr viel von einer Busfahrt. In den 20er Jahren des letzten Jahrhundert wurde die Fliegerei als Verkehrsmittel entdeckt. Zwar hatte es vor dem Krieg bereits Passagierflüge gegeben, aber der regelmäßige Linienverkehr wurde erst nach Kriegsende aufgenommen. Zahlreiche Beobachtungsflugzeuge die in grosser Anzahl gefertigt waren wie die Rumpler C-I oder die DFW C-IV wurden kurzerhand zu Passagierflugzeugen umgebaut. In einem alten Buch aus 1920 "Die Eroberung der Luft" fand ich ein paar Bilder die das sehr schön veranschaulichen. Bald schon machte die allierte Kontrollkommision dem  Treiben ein Ende, die ehemaligen Kriegsflugzeuge mussten laut Dekret der Siegermächte zerstört werden. Die verbliebenen deutschen Flugzeugwerke sattelten entweder um (Rumpler und Grade fertigten Automobile) oder verlegten ihre Fertigung ins Ausland (Fokker ging zurück in die Niederlande, Junkers fertigte in Schweden usw.). Erst 1926 fiel das Dekret fort und in Deutschland durften wieder Motorflugzeuge gebaut werden.




Donnerstag, 28. Juli 2011

Monoplan Ladouge "Colombe"

Offensichtlich handelt es sich bei diesem Monoplan um ein ähnliches Flugzeug wie den vorher gezeigten Sommer Eindecker, den ich fälschlicherweise zu einem "Wittekind Eindecker" erklärt habe...

Dienstag, 19. Juli 2011

"Fritz Wittekind Eindecker" oder doch nicht?

"Fritz Wittekind, Ingenieur"

Vor einiger Zeit habe ich in einem Auktionshaus ein paar Ansichtskarten ersteigert, unter anderem eine Karte mit einem Eindecker mit Umlaufmotor. Es handelt sich um einen 7 Zylinder La Rhone` oder einen Nachbau (Schwade Stahlherz), das Flugzeug ähnelt sehr den Französischen Baumustern der Zeit a la` REP, Deprussin usw. Mehr Informationen habe ich nicht, weder wo noch wann das Foto aufgenommen wurde. Vielleicht hat ja irgendwer Informationen?

31.08.2011:
Durch weitergehende Informationen bin ich zu dem Schluss gelangt, das es sich bei dem Flugzeug um ein französisches Baumuster von Sommer oder einem anderen Hersteller handelt.

Nachtrag vom 04.08.2017: Fritz Wittekind war wohl Autor verschiedener Luftfahrtpublikationen. So erschien im Verlag Westermann 1926 sein Buch "Sport und Verkehrsfliegerei", ebenso ist er verantwortlich für ein Kapitel in Ernst Jüngers Buch "Luftfahrt ist Not": "Die Entwicklung der Flugzeugmotoren". Wittekind wird als Sachverständiger für Luft- und Kraftfahrzeugwesen ausgewiesen.